Internationales

Erfahrungsaustausch und neue Eindrücke – auch über Ländergrenzen hinweig – machen ein Studium besonders und individuell. Studierende der Leibniz FH können auf unterschiedlichen Wegen an der Vielfalt internationaler Programmen teilnehmen.

  • Summer Schools (Sommerprogramme an Hochschulen im Ausland)
  • Praktika
  • Studienaufenthalt (Auslandssemester oder individuelle Kurse)

Auslandsaufenthalte können durch Förderprogramme der EU finanziell unterstützt werden (z.B. Erasmus, Promos). Eine Anrechnung auf das eigene Studium muss zwingend vorab geklärt werden.

Summer Schools

Die Summer Schools sind typischerweise 3 bis 6-wöchige Kursprogramme in der Sommerzeit an einer ausländischen Hochschule. Im Unterschied zu regulären Auslandssemestern sind alle Teilnehmer hier meist keine Studierende des Gastlandes. Dies ermöglicht einen ansprechenden Austausch. Zum Teil sind auch extra-curriculare Veranstaltung vorgeplant.

Ansprechende Universitäten mit regelmäßigen Summer Schools sind u.a.

  • University College London
  • University of Edingburgh
  • Barcelona School of Economics
  • Northeastern Illinois University in Chicago

Weitere Übersichten finden Sie hier. Informationen zur Promos-Förderung gibt es hier.

Erasmus+

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Das Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zum Erasmus+ Programm finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

ECHE / EPS der Leibniz-Fachhochschule

Die Leibniz-FH ist seit 2015 Mitglied im Partnerprogramm. Das bedeutet, dass alle Studierende sowie Mitarbeiter der Hochschule mittels des Erasmus+ -Programms gefördert werden können.

Die ERASMUS Charter für Hochschulbildung (ECHE) bietet den allgemeine Qualitätsrahmen für europäische und internationale Zusammenarbeit, die eine Hochschuleinrichtung im Rahmen des Programms durchführen kann. Die Auszeichnung über eine ERASMUS Charter für höhere Bildung ist Voraussetzung für alle Hochschulen in förderfähigen Ländern, um Mobilität Studierender und Lehrender als Einzelpersonen oder auch als Team an Kooperationen für Innovationsprojekte und berufsorientierte Praktika im Rahmen des Programms zu fördern.

Auslandsstudium für Studierende (SMS)

Nach Abschluss des ersten Studienjahres können Studierende der Leibniz-Fachhochschule an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren. Ein Auslandsstudium bietet viele Vorteile. Dazu gehören u.a. die Erweiterung der sozialen und kulturellen Kompetenzen und damit auch die Verbesserung der Berufsaussichten sowie Kennenlernen des akademischen Systems und der Lehr- und Lernmethoden an ausländischen Hochschulen.

Die Aufenthalte werden von der Leibniz-Fachhochschule in allen Programmländern gefördert. Die Liste der Programmländer sowie allgemeine Informationen zum Erasmus+ Studium im Ausland sind auf der Homepage des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu finden.

Was wird gefördert?

Ein Erasmus+ Studienaufenthalt kann zwischen drei Monaten und zwölf Monaten dauern. Insgesamt können Studierende bis zu 36 Monate für Studium und/oder Praktikum gefördert werden:

  • jeweils in Bachelor-, Master- und Promotion-Studiengängen bis zu zwölf Monate,
  • die Förderung kann aufgeteilt und innerhalb eines Studienzyklus auch mehrfach in Anspruch genommen werden (z.B. für zwei Mal für sechs Monate).
  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.

 

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Studienaufenthalt in einem der teilnehmenden Programmländer
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (Inter-Institutional Agreement) abgeschlossen hat
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE)
Finanzierung

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).

Sprachtests

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung gestellt. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.
Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Erfahrungsberichte

Alle Geförderten, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Auf Wunsch werden die Berichte der Studierenden auf der Homepage der Leibniz-Fachhochschule veröffentlicht.

Vollzeit-Studentin A. Epp hat als erste Studentin der Leibniz-FH das Erasmus+-Programm wahrgenommen und war im Frühjahr 2016 für drei Monate auf Fuerteventura beim ROBINSON Club Esquinzo Playa. Welche Erfahrungen konnte Sie mit nach Hause nehmen?

  • Erfahrungsbericht Auslandspraktikum Fuerteventura

Kooperationspartner

Zu den internationalen Kooperationspartner der Leibniz-FH gehören:

Vancouver Island University (CAN)

Die Vancouver Island University bietet u.a. betriebswirtschaftliche und Informatik-Studiengänge an.
Über die folgenden Links gelangt man zu den aktuellen Kursprogrammen:

Weitere Kooperationen sind im Aufbau.

Beratung

Eine Beratung für Interessenten erfolgt telefonisch oder persönlich nach vorheriger Terminvereinbarung.

Dipl.-Regionalwiss. Anne Wilke

Studienorganisation Fachbereich Wirtschaft (berufsbegleitend) 0511 95784 17 Zur person